Propsteikirche Basilika St. Clemens

St. Clemens ist die Haupt- und Mutterkirche der Katholischen Kirche in der Region Hannover und damit ein Identifikationsort für die ca. 153.000 hier lebenden katholischen Christinnen und Christen. Wer in St. Clemens von wo aus auch immer zum Gottesdienst oder zum Gebet kommt, möge sich einfach zuhause fühlen.

Die Propsteikirche Basilika St. Clemens wurde als erstes katholisches Gotteshaus in Hannover nach der Reformation im Jahre 1718 geweiht. Im Oktober 1943 wurde sie zerstört und nach dem Krieg 1957 wieder eingeweiht. St. Clemens ist die nördlichste Kirche in Europa, die im venezianischen Barockstil errichtet wurde.

Das Gebiet rund um St. Clemens gehört seit 2010 zum Pfarrgebiet der kath. Kirchengemeinde St. Heinrich. Somit ist St. Heinrich zuständig für die Gemeindepastoral und insbesondere für Taufen und Trauungen, die in der Kirche gefeiert werden. 

St. Clemens hat im ökumenischen Miteinander auf der Stadtebene die evgl.-luth. Marktkirche als Gegenüber. Vor Ort in der Calenberger Neustadt steht St. Clemens in einer ökumenischen Reihe mit der evgl.-luth. Hof- und Stadtkirche St. Johannis und der evgl.-reformierten Kirche. An dieser so genannten „Straße der Toleranz“ außerhalb der alten Stadtmauern stand bis 1938 auch die große Hannoversche Synagoge.